Studien deuten darauf hin, dass körperliche Aktivität das Risiko senkt, an bestimmten Krebsarten zu erkranken. Dazu gehören zum Beispiel Krebserkrankungen des Dickdarms, des Magens, der Blase und Niere oder der Brust. Hingegen kann langes Sitzen das Risiko für einige Krebsarten wie Dickdarm, Lungen- und Gebärmutterkrebs ganz unabhängig vom sonstigen Aktivitätslevel erhöhen. Insbesondere Vielsitzer sollten daher regelmäßige Steh- und Gehpausen in ihren Alltag integrieren. Die WHO rät zu 150 bis 300 Minuten moderater oder 75 bis 150 Minuten intensiver Bewegung pro Woche, auch für Personen mit einer chronischen Krankheit oder Behinderung.
Anlässlich der Nationalen Krebspräventionswoche vom 9. bis 15. September machen die Deutsche Krebshilfe, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) darauf aufmerksam. Unter dem Motto „Gemeinsam bewegen – Krebsrisiko senken“ wollen sie Deutschland in Bewegung bringen.
So können Sie unterstützen
Machen auch Sie Ihre Patientinnen und Patienten auf dieses wichtige Thema aufmerksam und bestärken Sie sie dazu, sich ausreichend zu bewegen. Wenn Sie den Eindruck haben, dass es Ihrem Gegenüber schwerfällt, sich allein zum Sport zu motivieren, ermutigen Sie ihn dazu, Familienmitglieder und Freunde zu gemeinsamer Bewegung aufzufordern. Denn gemeinsam bewegen macht mehr Spaß und hilft den Patientinnen und Patienten von Anfang an dabei, am Ball zu bleiben. Mit dem Präventionsfaltblatt „Schritt für Schritt. Mehr Bewegung – weniger Krebsrisiko“ in Ihrem Ratgeber Bord können Sie Ihren Patientinnen und Patienten wertvolle Tipps an die Hand geben, ihren Alltag bewegter zu gestalten.