In Deutschland erkranken jährlich 7.850 Frauen und Männer neu an Krebs, der auf eine Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) zurückzuführen ist. Neben Gebärmutterhalskrebs lösen die Viren Tumoren im Mund- und Rachenraum, im Darmausgang sowie an Vulva, Vagina und Penis aus. Dabei ist der Schutz vor diesem Krebs einfach: Studien aus mehreren Ländern belegen, dass die Impfung gegen HPV verlässlich vor Krebs schützt.
Pikst kurz, schützt lang!
Beim flächendeckenden Impfschutz gibt es in Deutschland jedoch starken Nachholbedarf. Nur rund die Hälfte der 15-jährigen Mädchen und ein Viertel der gleichaltrigen Jungen sind laut Robert Koch-Institut hierzulande vollständig gegen HPV geimpft. Die Deutsche Krebshilfe macht regelmäßig auf den Nutzen der HPV-Impfung aufmerksam. Mit ihren Präventionsmaterialien, kindgerechten Videos und einer spielerischen Mitmachstation informiert und berät sie Eltern und Kinder zu dem gefährlichen Virus und dem Potential der Impfung.
Helfen Sie mit!
Informieren Sie Kinder im impffähigen Alter und deren Eltern, die in Ihre Praxis kommen, über die Sicherheit und Schutzwirkung der Impfung und machen Sie sie auf die kostenfreien Informationsmaterialien der Deutschen Krebshilfe zu diesem Thema aufmerksam.
Das vollständige Informationsangebot der Deutschen Krebshilfe ist hier online abrufbar.